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Im Gegensatz zu einem Bannzauber ist ein Schutzzauber etwas Temporäres. So gilt als einfache Differenzierung: Die Schutzmagie beschäftigt sich mit allem spontanen kurzfristigen und die Bannmagie mit allen langwierigen absoluten.

So dient die Schutzmagie dem Schutz eines Objektes, oder Wesens für eine gewisse Dauer; z.B. der Schutz einer wichtigen Person.

Die Schutzmagie ist eine der magischen Disziplinen, die am meisten unter Hobbymagiern und Esoterikern verbreitet ist. Dies liegt daran, dass sie zumindest in den Grundzügen relativ einfach zu erlernen und kaum ritualgebunden ist.
So findet man diverse Anleitung in diversen Foren. Diese klären nur selten über die Hintergründe auf und taugen nur für einzelne Anwendungen, wenn überhaupt.
Das Bekannteste von ihnen ist wohl das Pentagramm, das auf dem Grund gezeichnet, auf jeder Spitze eine brennende Kerze entzündet und dann das Ritual darin abhalten wird.
Es ist nicht so, dass ein solches Vorgehen nicht schützen kann, aber es ist vor allem bei Anfängern äußerst unwahrscheinlich sofern sie nicht verstehen, was ein Schutzkreis ist und wie man selbst einen entwirft anstatt einfältig zu kopieren?
Wovor kann beschützt werden?
Allgemein bekannt ist, dass man sich vor "bösen" Kräften, wie Dämonen, schützen kann. Dies lässt sich aber auch umkehren. D.h. man kann sich auch vor "guten" Kräften schützen. Ebenso vor jeder Art von Geisteskontrolle, Spionage, vor Verrat usw. 

Allgemein gesprochen vor allen psychischen und physischen Attacken oder ungewollten Manipulationen.

Wer/was kann beschützt werden?
An sich alles. Jede Person, jedes Wesen und jeder Gegenstand. Selbst Dinge auf anderen Dimensionen und astralen Ebenen. Manche Anwendungen sind jedoch sinnvoller als andere. So kann es sinnvoll sein einen Baum, der in der Wüste wächst, vor dem Verdorren zu bewahren, muss aber nicht.

In diesem Sinne heißt es wieder schule deinen Geist und lerne dich deines Verstandes zu bedienen. Nur weil du die Möglichkeit hast etwas zu tun, heißt das noch lange nicht, dass dies sinnvoll oder ohne Konsequenzen für dich ist.

Was ist der Kerngedanke eines Schutzzaubers?
Je nach Anwendung geht darum ein Gefühl ad hoc zu imaginieren, Energie als Barriere aufzubauen, oder durch "spirituellen Druck" ein undurchdringbares Gebilde zu erschaffen.
Jeder Schutzzauber muss mit einer gewissen emotionalen Beteiligung gewirkt werden. So wird ein Schutzkreis bei einer Beschwörung kaum eine Wirkung zeigen, wenn man keine Angst vor dem Wesen das man beschwört, oder den Konsequenzen der Beschwörung hat.
Meist macht man, sobald eine emotionale Beteiligung dabei ist, alles instinktiv richtig. Da man aber nicht nur auf den Instinkt vertrauen kann, muss man im weiteren Verlauf der Ausbildung ein wenig tiefer schürfen.
Der Gedanke der emotionalen Verbindungen wird auch publiziert. So lief früher eine Zeichentricksendung (Papyrus) bei der ein ägyptischer Junge das Schwert des Horus, welches nur so stark ist, wie sein eigener Wille, erhält. Auch in japanischen Mangas gibt es Charaktere die Kräfte besitzen, welche zunehmen sobald eine emotionale Beteiligung und ein fester Wille ohne Zweifel vorhanden sind (z.B. Orihime aus Bleach).

Nun erst einmal zu den einfachen Anwendungen.
Fremdes Eindringen in deinen Geist
Dies ist eines der Dinge, die erfahrene Energeten gerne ausführen, um mehr über ihr Gegenüber zu erfahren. Solltest du einen solchen "Angriff" bemerken und solltest du etwas dagegen tun wollen. Imaginiere in deinem Bewusstsein eine Mauer. Kappe jede Energie, die von dir zu anderen Wesen führt und denke an Dinge, die für den anderen unwichtig sind (Galaxiekoordinaten, mathematische Aufgaben, Rezepte, Schachstrategien, Codes etc.). Im besten Fall wird er durch diese Mauer gehindert in deinen Geist einzudringen.
Schutz vor bösen Geistern oder vergleichbaren Wesen
Normalerweise setzt man nur einen Schutzkreis, wenn man etwas (be-)fürchtet. Dabei ist es auch egal ob man sich selbst schützt, oder jemand anderen. Die emotionale Beteiligung ist der Kern der Sache. Diese aber in einem sachlich rationalen Rahmen. Wir wissen, dass sich das nun paradox anhört, also verdeutlichen wir es durch ein Beispiel:

Seit Jahren spukt es in deinem Haus, es passieren merkwürdige Dinge, Glas zerbricht, Türen gehen auf oder schlagen zu, Lampen fallen von Decken, man hört Stimmen etc. Da du nicht weißt was es ist, hast du erst einmal Angst davor. Du musst diese Angst bei einem Schutzzauber dahin transformieren, dass du aus dieser Angst die Kraft ziehst diese Magie zu wirken. D.h. du bleibst nicht auf dem Stadium der reinen Angst, sondern wirst dir bewusst, dass du selbst in der Lage bist etwas gegen diese Angst zu tun, sie sozusagen mit sich selbst auszulöschen.
Für die Ausführung gibt es unzählige Möglichkeiten:

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1. Bestreiche jede Tür und jedes Fenster mit frischem Blut
2. Besprenkele die ganze Wohnung/das ganze Haus mit geweihtem Wasser
3. Platziere einen Stein-, Salz-, Asche-, Mehl- oder Kalkkreis um das Haus
4. Meditiere und imaginiere dabei dein Ziel: Die Reinigung
...

Egal welche Handlung du vollführst, du darfst das nicht halbherzig tun. Handle mit Bedacht und bewusst, lasse deine Gedanken nicht schweifen und fokussiere deinen Geist immer auf dein Ziel.

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